Immer wieder werden wir von Gästen gefragt, ob denn Wien eine sichere Stadt ist und ob man zB bedenkenlos in ein Taxi steigen kann. Solche Fragen wirken für einen Wiener sicherlich befremdlich, aber es gibt eben auch andere, gefährlichere Orte auf dieser Welt.
Manche Städte verwundern nicht - handelt es sich doch um ehemalige Kriegsschauplätze oder wichtige Städte in einem "failed state". Eher verwunderlich sind zB Detroit oder Rio de Janeiro in dieser Liste.
Die Österreicherinnen und Österreicher bleiben in Zeiten der Krise anscheinend eher im eigenen Land. Während die Nächtigungen von Inländern im Jahr 2009 um 1,6 Prozent anstieg, ist die Zahl der Nächtigungen bei Ausländern in der Hotellerie um 4,6 Prozent zurückgegangen.
Gestern war der deutsche Top-Club Schalke 04 zu Gast im Wiener Hanappi Stadion. Nach einem harten Match konnten die Schalker eine 1:0 Führung der Rapidler durch Jimmy Hoffer noch zu einem 2:1 umdrehen. Beide Teams gehen damit zufrieden aus ihrer Vorbereitung.
Das Match SK Rapid Wien gegen Schalke 04 hat etwas Geschichtsträchtiges. Im Jahr 1941 ging im letzten Meisterschaftsspiel Schalke 04 als haushoher Favorit gegen SK Rapid ins Rennen. Seit dem Anschluss 1938 gab es keine österreichische und keine ostmärkische Liga mehr - eine Fußballliga für das gesamte Deutsche Reich.
Schalke ging erwartungsgemäß in Führung und bald schien beim Stand von 3:0 für Schalke alles klar. Doch in nur 10 Minuten drehte Rapid Wien das Spiel dank dreier Treffer von "Bimbo" Binder um und wurde mit diesem Sieg deutscher Meister.
Um diesen Spiel ranken sich viele Legenden. So gibt es die Geschichte, dass es die Order für Schalke gab Rapid gewinnen zu lassen, da am gleichen Tag das Deutsche Reich die Sowjetunion angriff und man mit diesem Sieg die Ostmärker ruhig stellen wollte.
Auch die andere Seite bedient sich des Angriffs auf die Sowjetunion - so soll der Sieg von Schalke 04 ausgemachte Sache gewesen sein, doch als Akt des Widerstandes widersetzte sich "Bimbo" Binder der Order, netzte drei Mal ein und machte Rapid zum deutschen Meister.
Die Wahrheit wird sich wohl nicht mehr klären lassen, einen kleinen Einblick bietet dieses Youtubevideo zu dem Spiel:
Einen tollen Ansatz dazu liefert Längenfeld im Ötztal, die unter live-qualitycheck.com von 04. bis 10.Juli Aufenthalte und Freizeitangebote der besonderen Art vergeben.
100 Gäste testen das Tourismusangebot in Längenfeld und entscheiden dann selbst über den Wert des Urlaubs. Bezahlt wird, was einem die Leistung wert war.
Unter allen Interessierten werden insgesamt 100 mal je 3 Urlaubstage zu zweit in vielen Unterkünften in Längenfeld vergeben. Auch viele Freizeitangebote haben sich angeschlossen und somit erwartet die Gäste ein unvergesslicher Urlaub zum richtigen Preis.
Und Längenfeld? Längenfeld hat viel von dieser Aktion. Neben Aufmerksamkeit und kostenloser Werbung erhalten Sie natürlich auch enormes Feedback durch die Tester. Wer zufrieden ist, der ist natürlich gerne bereit auch etwas mehr zu zahlen.
Ein Blog wird parallel zum Projekt geführt, wo die Beteiligten von oetztal.at persönliches von sich verraten und natürlich ein wenig Werbung für das Projekt machen.
Wie die österreichische Tageszeitung "Österreich" berichtet, kam es im Wiener Burgtheater vergangenen Samstag zu einem tragischen Zwischenfall. Schillers Drama Maria Stuart führte fast zum Tod des Darstellers von "Mortimer", dem deutschen Schauspieler Daniel Hoevels.
Das Messer, mit dem sich der Darsteller auf der Bühne zur Schau umbringt war leider scharf - ein großer Schnitt am Hals die Folge. Zum Glück wurde keine Arterie verletzt und der Schaden hielt sich in Grenzen. Grund für das Unglück: Eine Requisiteurin hatte vergessen das Messer abzustumpfen ...
Tja, Wien ist anders - Bühnenmorde werden wahr ...
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