Spätestens seit dem legendären Song von Georg Danzer kennt jeder Österreicher das Kaffeehaus Hawelka in der Wiener Dorotheergasse gleich beim Stephansdom.
Trotz einiger Startschwierigkeiten - das gepachtete Kaffeehaus in der Dorotheergasse musste kurz nach der Eröffnung wegen des 2. Weltkriegs wieder geschlossen werden - besteht das Café Hawelka so seit 1945. War es bis in die 70er Jahre vor allem bei Künstlern beliebt, so änderte sich das spätestens mit dem erwähnten Danzer-Hit.
Ab da kamen immer mehr Touristen und das Café Hawelka wurde zur Institution. Eine solche war auch das Ehepaar Hawelka - Leopold wies den Gästen die Plätze zu und Josefine sorgte für das leibliche Wohl der Gäste. Legendär sind die Buchteln von Frau Hawelka, die es nach Erzählungen meist erst spät abends gab.
Josefine Hawelka starb 2005, ihr Mann Leopold hat diese Woche nun seinen 100. Geburtstag gefeiert - ob aus gesundheitlichen Gründen oder aus Familienzwist, darüber gehen die Geschichten auseinander.
Wie dem auch sei - das Kaffeehaus bleibt auch weiterhin in Familienbesitz und erfreut sich reger internationaler Beliebtheit.