Museumsquartier - Moderne Kunst in WienPosted by apartmentblogger in
Museumsquartier
Wien-Besucher haben meist das historische Wien vor Augen: Stephansdom, Hofburg, Sch?nbrunn, vom Mittelalter bis zum 1. Weltkrieg reicht das Bild. Die Zeit ist in Wien jedoch nicht ganz stehen geblieben. Es gibt nach wie vor in Wien eine aktive Kunstszene und das Museumsquartier soll Raum f?r moderne Kunst in der Stadt schaffen. Das ?ber 60.000m? gro?e Areal liegt nahe der Ringstra?e gegen?ber des Maria-Theresienplatzes, wo sich die beiden klassischen Wiener Museen, das Kunsthistorische Museum und das Naturhistorische Museum befinden. Das Museumsquartier wurde aus den ehemaligen Hofstallungen geschaffen. Es ist sicher kein Zufall, dass es an der Grenze vom 1. Bezirk (historische Innenstadt) und 7.Bezirk (bekannter Bezirk f?r K?nstler, Studenten und Alternative). Wie der Name bereits vermuten l?sst ist das Museumsquartier kein einzelnes Museum, sondern ein kleines KUlturviertel. Die beiden bekanntesten Einrichtungen sind das (Museum moderner Kunst - Sammlung Ludwig), sowie die Sammlung Leopold. Beide Museen befassen sich mit der Kunst des 20. Jahrhunderts, wobei die Sammlung Leopold einen Schwerpunkt auf die Werke von Egon Schiele und Gustav Klimt legt, w?hrend das MumoK neben Werken der Klassischen Moderne auch einen Schwerpunkt auf den Wiener Aktionismus legt. Zwischen MumoK und der Sammlung Leopold befindet sich die Kunsthalle Wien, die laufend ein interessantes Programm an Ausstellungen bietet. Weitere Einrichtungen auf dem Gel?nde sind f?r den Touristen vielleicht nicht so interessant, f?r den Wiener Kulturbetrieb daf?r umso mehr. Im Zoom Kindermuseum lernen Kinder spielerisch den Umgang mit neuen Medien, PUls TV, ein neuer Wiener Stadtsender hat im Museumsquartier seine Studios und das ist St?tzpunkt f?r viele kleine Kultur und Medieninitiativen in Wien. Neben Kunst und Kultur bietet das Museumsquartier auch einen Platz f?r Ruhe und Erholung in der City. Neben Lokalen sind die "Enzis" sehr beliebt. Diese modernen Liegest?hle erinnern in Form und Farbe ein wenig an Legosteine, sind aber sehr bequem und ideal f?r eine kurze Rast im Sommer. Wiener RathausPosted by apartmentblogger in
Das Wiener Rathaus ist Sitz des B?rgermeisters, Zentrum der Stadtverwaltung und beherbergt den Wiener Landtag. Wien ist Stadt und Bundesland zugleich. Der Wiener Gemeinderat ist also gleichzeitig Landtag. Das heutige Wiener Rathaus ist noch relativ jung. Nach Schleifung der Stadtmauern in der 2. H?lfte des 19. Jahrhunderts wurde das neue Rathaus neben das Parlament auf der neuen Prachtstra?e, dem Ring, errichtet. Erbaut wurde es in den Jahren 1872-1883 durch Friedrich von Schmidt im Stil des Historismus. Im Historismus wurde auf bekannte architektonische Elemente zur?ckgegriffen und alte Epochen kopiert und verfeinert. Das Wiener Rathaus ist mit seiner steilen Fassade und den hohen T?rmen im Stil der Neugotik erbaut. Gerade im Historismus wurden verschiedene Stile oft vermengt, sodass die eindeutige Zuordnnung zu einem Stil oft schwierig ist. Auf der Spitze des mittleren Turm steht der Rathausmann, ein Mann mit mittelalterlicher R?stung. Eine Kopie der Statue steht auf dem Rathausplatz zur Besichtigung. Das Rathaus mit seinen gro?en S?len ein beliebter Veranstaltungsort. Das bekannteste Event, welches jedes Jahr im Rathaus stattfindet ist der Life Ball, eine riesige AIDS-Benefizveranstaltung. In und um das Rathaus finden im ganzen Jahr eine Vielzahl von Veranstaltungen statt. Zur Weihnachtszeit belebt der Christkindlmarkt in und um das Rathaus das Geb?ude. Im Winter ist der Wiener Eistraum auf dem Platz vor dem Rathaus zu Besucht. Ein Eislaufplatz mitten in der City und ein gro?es kulinarisches Angebot sind ein gro?er Anziehungspunkt. Im Mai gastieren die Wiener Festwochen unter anderem auch am Rathausplatz und bieten Kultur unter freiem Himmel. In und um das Rathaus finden das ganze Jahr viele Events statt. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Schloss Sch?nbrunnPosted by apartmentblogger in
GESCHICHTE:
Schloss Sch?nbrunn ist ein Fixpunkt vieler Wienbesucher. Seine Geschichte ist ?ber viele Jahrhunderte mit dem Schicksal der Familie Habsburg verbunden. Das Schloss liegt im Westen Wiens zwischen Wienfluss und dem "gr?nen Berg". Die Stadt Wien war bis zur Schleifung der Stadtmauern auf das Gebiet des heutigen 1.Bezirk (Innere Stadt) beschr?nkt. Sch?nbrunn war daher nur die Sommerresidenz vor den Toren der Stadt. Maximilian II. erwarb im Jahre 1569 Sch?nbrunn, welches damals als Katterburg bezeichnet wurde und ein Herrenhaus, M?hle, Stallungen, sowie einen Obstgarten umfasste. In den folgenden Jahrhunderten erfuhr das Anwesen eine wechselhafte Geschichte. Nicht jeder Habsburger konnte Sch?nbrunn, welches seinen Namen 1642 erhielt, etwas abgewinnen. Oftmals wurden nur die Jagdm?glichkeiten genutzt oder das Anwesen kaum benutzt. Die Lage vor den Toren Wiens war bei Belagerungen der Stadt nat?rlich verheerend. So wurde das Lusthaus Sch?nbrunn bei den T?rkenbelagerungen fast vollkommen zerst?rt. Ende des 17. Jahrhunderts kam es zu einem Neuauf- und Ausbau nach Pl?nen von Johann Bernhard Fischer von Erlach. Seine enormen Pl?ne wurden jedoch nur zum Teil verwirklicht. ![]() Die Bedeutung, die Schloss Sch?nbrunn heute noch hat, ist zu einem gro?en Teil auf Kaiserin Maria Theresia zur?ckzuf?hren, die Sch?nbrunn sehr sch?tzte. Unter ihrer Regentschaft wurden viele Erweiterungen des Schlosses durchgef?hrt. Dies war einerseits durch die Gr??e der habsburgischen Familie notwendig geworden, andererseits wurden neue Annehmlichkeiten wie z.B. ein Schlosstheater errichtet. Als Stil der Zeit wurde die Fassade damals mit vielen Verzierungen im Rokoko-Stil versch?nert. W?hrend der napoleonischen Kriege nutzte Napoleon Schloss Sch?nbrunn zeitweise als Residenz, was eine Dem?tigung f?r die Habsburger war. Nach dem Wiener Kongress kam es zu einer umfassenden Renovierung des Schlosses. Die Rokokofassade musste einer schlichteren Variante weichen. Die Fassade erhielt damals die auch noch heute verwendete Farbe, das Sch?nbrunner-Gelb. Sch?nbrunn umfasst nicht nur das Schloss, sondern auch das Schlosstheater, den umfassenden Barockpark mit der Gloriette sowie der Tiergarten Sch?nbrunn, dem ?ltesten Tiergarten der Welt. Die gro?en Parkanlagen bieten heute ein wichtiges Naherholungsgebiet f?r viele WienerInnen. Auch andere ehemalige kaiserliche Auen und Parkanlagen sind heute gr?ne Oasen im Herzen der Stadt wie der Wiener Prater oder der Augarten. BESICHTIGUNG: zu einer Besichtigung Sch?nbrunns geh?rt eine F?hrung durch das Schloss, die Besichtigung der gro?en Parkanlagen mit einem Besuch der Gloriette. Von dort hat man einen wunderbaren Blick ?ber das Schloss und die umliegenden Parkanlagen. Sch?nbrunn beinhaltet auch ein umfangreiches biologisches Angebot. Das Palmenhaus ist eine faszinierende Stahl und Glaskonstruktion und beheimatet viele exotische Pflanzenarten. Das Schmetterlingshaus ist einen Besuch wert. Bei tropischen Temperaturen kann man hautnah verschiedenste Arten besichtigen. F?r gro? und klein bietet der Tiergarten Sch?nbrunn viele M?glichkeiten. Der ?lteste Tiergarten der Welt hat sich in den letzten 10 Jahren zu einem modernen Tiergarten gewandelt. Viele neue Gehege nach modernsten Standards warten auf den Besucher. Eine besondere Attraktion bieten die Pandab?ren. LINKS: http://www.schoenbrunn.at/de/site/publicdir/0102010000_94.php http://www.zoovienna.at/ Das Haas HausPosted by apartmentblogger in
Seinen Namen hat das Haus noch heute von seinem ersten Erbauer, Philipp Haas. Es wurde kurz nach der Schleifung der Wiener Stadtmauern, in einer Zeit des Umbruchs in der Stadt im Stil des Historismus errichtet. Die Erbauer waren August Siccard von Siccardsburg und Edvard van der N?ll, die zuvor gemeinsam bereits die Wiener Staatsoper errichtet hatten. Der Wiener PraterPosted by apartmentblogger in
Der Prater in Wien bezeichnet zweierlei. Einerseits ist der Prater eine riesige, gr?ne Oase nahe der Innenstadt, andererseits ein gro?er Vergn?gungspark mit gro?er Tradition.
Egal ob man im gr?nen Prater spazieren geht oder sich im Wurstelprater vergn?gt, einen w?rdiger Abschluss bildet ein Besuch im Schweizerhaus. Dieses Gasthaus ist bekannt f?r seine Stelze (?ster. f?r Eisbein) und das hervorragende Bier. Der StephansdomPosted by apartmentblogger in
Der Stephansdom ist eines der ber?hmtesten Wahrzeichen Wiens und oft das Motiv f?r Postkarten und Bilder jeder Art. Die Kirche zu St. Stephan hat eine lange Geschichte und nicht immer war das Geb?ude so beeindruckend wie heute. Der Anfang war bescheiden. St.Stephan entstand durch einen Vertrag zwischen dem Passauer Bischof und dem Babenberger Markgraf Leopold IV. Die romanische Kirche war damals noch au?erhalb der Stadtmauern. Innerhalb der Mauern lag nur die heute noch bestehende Ruprechtskirche.
1) Nach der Errichtung des S?dturms wurde klar, dass das Fundament zu schwach sei. Um einem Einsturz vorzubeugen wurde der 2. Turm niedriger gebaut 2) Den Wiener B?rgern ging das Geld aus und so wurde beim 2. Turm gespart. 3) Mitte des 15. Jahrhunderts neigte sich die Gotik ihrem Ende zu. Die Wiener wollten nicht mehr in dem alten Stil weiterbauen 4) Der Sage nach ging der Werkmeister Hans Puchsbaum einen Pakt mit dem Teufel ein, um den Nordturm in nur einem Jahr fertigstellen zu k?nnen. Diese Bedingung hatte der Dombaumeister ihm gestellt, damit Puchsbaum seine Tochter Maria ehelichen d?rfte. Als Gegenleistung war es Puchsbaum untersagt bis zur Fertigstellung den Namen eines Heiligen zu sagen. Eines Tages, als er gerade am Turm arbeitete ging seine Geliebte Maria ?ber den Domplatz und im ?berschwang der Gef?hle rief er nach ihr: "Maria, Maria !". Damit hatte er den Pakt mit dem Teufel gebrochen und dieser erschien augenblicklich am Turm und warf ihn in die Tiefe. Da der Teufel beim Bau des Turms seine H?nde im Spiel hatte, wurde er nicht mehr weitergebaut und ist bis heute unvollst?ndig. Als gotisches Bauwerk hatte der Dom in sp?teren Jahrhunderten nicht immer einen leichten Stand. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war der Dom in einem schlechten Zustand und wurde im Laufe vieler Jahre renoviert und konserviert. Am Ende des 2. Weltkriegs erlitt der Stephansdom ein Schicksal wie viele Geb?ude zu dieser Zeit in Wien. Einige Geb?ude am Stephansplatz wurden im April 1945 von Pl?nderern angez?ndet. Durch Funkenflug wurde der Nordturm entz?ndet. Das Feuer griff auf den Dachstuhl ?ber und dieser brach ein. Dadurch wurde auch ein Gro?teil der Innenausstattung zerst?rt.Im und um den Stephansdom gibt es viele Kleinigkeiten, die mit Sagen und Geschichten verbunden sind. Einige wenige m?chten wir hier vorstellen: O5: Rechts vom Haupteingang, dem Riesentor, ist in den Sandstein der Schriftzug O5 eingraviert. Dieses Zeichen wurde vom ?sterreichischen Widerstand in den Dom geritzt. Das O ist ein O und der F?nfer steht f?r den 5. Buchstaben E. OE steht f?r ?sterreich. Brotlaib und Ma?stab: Links vom romanischen Riesentor sind in der Wand 2 Metallst?be eingelassen und ein Kreis eingraviert. Diese dienten als Richtwert f?r die Lange von Waren und die Gr??e von Brotlaiben. So konnte jedermann feststellen, ob er gen?gend Ware f?r sein Geld bekommen hat. War ein Laib zu klein, dann kam der B?cker vor Gericht und im Falle der Verurteilung kam es zum sogenannten B?ckerschupfen. Der B?cker wurde zur Strafe in die Donau geworfen.
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